Training und fliegen im Laser

Bericht Lanzarote

Nach dem zweiwöchigen Trainingslager kurz vor Weihnachten in Cadiz, ging es für uns Anfang Januar für ein weiteres Training nach Lanzarote. Bei durchgehend 20° C und starkem Wind konnten wir nicht nur das Training auf dem Wasser sehr intensiv gestalten, sondern auch an Land viel Zeit nach dem Segeln auf dem Rennrad verbringen. Die Erschöpfung war groß, doch ebenso die Effektivität. Mit dem Bundestrainer, Alex Schlonski, haben wir weiter an Kreuz und Vorwind-Fahrtechnik gearbeitet. Das Wellenbild: Steile Windwelle auf langem Swell, erforderte maximale Konzentration in der Umsetzung der Technik. Doch die Arbeit zahlt sich aus. Schon nach so kurzer Zeit in der neuen Trainingsgruppe rundum die Olympiateilnehmer konnten erstaunliche Fortschritte beobachtet werden.

Laser auf „Speed“!

Neben dem intensiven Training konnten wir die Zeit auf der Insel jedoch auch genießen. So bauten wir am Layday an einen unserer Laser Foils an. Das Boot kam bei den 15Kn Wind schnell aus dem Wasser und ab und zu schafften wir es auch Mal, eine längere Zeit über die Wellen zu fliegen bevor wir die Kontrolle verloren. Doch ein Laser bleibt nun mal ein Laser, denn nach ca. einer Stunde brachen beide Ruderbeschläge aus und wir hatten die gesamte Ruderanlage in der Hand. Zum Glück ein Schaden der leicht zu reparieren war. Lustig wars dennoch!!

Anfang Februar geht es für weitere 2 Wochen nach Lanzarote, bevor die zwei Transporte mit Booten und Material nach Mallorca und Ende April dann nach Hyeres gebracht werden. Der erste Höhepunkt der Saison wird dann die Princess Sophia Trophy Anfang April auf Mallorca sein.

In den zwei Wochen bis zum nächsten Training heißt es jetzt für Klausuren zu lernen und so viel Zeit wie möglich im Kraftraum zu verbringen.

Viele Grüße aus Kiel, Euer Laser Segler

Justin

Fotos: Philip Walkenbach

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