NANE – aber warum eigentlich?

Das Startschiff des BYC

Vom ehemaligen Grenzkontrollboot zum Startschiff des Berliner Yacht-Clubs

Seit 1990 begleitet die heutige NANE unsere Regatten. Ihr Name reicht jedoch weiter zurück und verbindet mehrere Kapitel der Clubgeschichte.

Die Geschichte der NANE

Die Vorgeschichte: ein Name mit Tradition

Wilhelm Raatsch, von 1938 bis 1968 Vorsitzender des BYC, benannte seine Schiffe nach seiner Frau Elli, die er „Nane“ nannte. So trug auch das frühere Flaggschiff des Clubs diesen Namen; ein 1937 bei Abeking & Rasmussen gebauter 80-m²-Seefahrtskreuzer mit der Baunummer 3163. Nach dem Krieg konnte das Schiff geborgen werden und begleitete 1947 den Neustart des Wassersports im Club (1867- 1959 noch „Berliner Segler-Club“).

1990: Die heutige NANE kommt zum BYC

Im Sommer 1990, als die Wasserwege Berlins wieder frei befahrbar waren, überführten motorbootkundige Clubkameraden ein ehemaliges Grenzkontrollboot aus Baumschulenweg zum Berliner Yacht-Club. Begleitet wurden sie dabei vom Motorschiff BÄR.

Der erste Auftritt in der BYC-Bucht war gewöhnungsbedürftig: zwölf Meter lang, grau gestrichen, mit rotierendem Radarschirm, Halterungen für die Kalaschnikows und heulender Sirene. Doch mit vereinten Kräften machten Clubkameraden das Boot innerhalb weniger Wochen für seine neue Aufgabe als Startschiff bereit.