Landesjugendmeisterschaft

Mecklenburg-Vorpommern

Am Wochenende vom 13. bis zum 14. September fand in Rerik auf dem Salzhaff die Landesjugendmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern für die Bootsklassen Opti-A, Opti-B, 29er, Ilca 4, Ilca 6, 420er und Cadet statt. Der BYC war mit acht Opti-A Seglern und fünf 29er-Teams vor Ort…

Aus Opti-Sicht

Für mich war es ein Wochenende mit Segeln, Freunden und Camping….

Am Freitag sind wir direkt nach der Schule nach Rerik gefahren und haben unseren VW-Bus auf der Campingfläche aufgebaut. Nach und nach trudelte auch der Rest der Opti-A Gruppe ein. Nach getaner Arbeit haben wir erst einmal ein Eis gegessen. Lecker! Als der Clubbus dann in Rerik ankam, haben wir noch unsere Optis vom Trailer abgeladen und haben Hot Dogs gegessen, die der Seglerverein Alt-Gaarz zur Begrüßung der Teilnehmer angeboten hat. Das tat gut, weil wir zwischen Campingfläche, Segelclub und den Bootsstellplätzen immer eine ordentliche Strecke mit unseren Laufrollern zurücklegen mussten und ich ganzschön kaputt war. Ich habe das für euch auch Mal aufgemalt wie es hier aussieht… Um 21.30 Uhr ging es ins Bett – wie mein Papa immer sagt: „Leistungsschlaf!“ 🙂

Am Samstag in der Früh haben wir direkt unsere Boote aufgebaut und danach gab es ein ausgiebiges Frühstück. Es war guter Wind um die 4 Beaufort und es war klar, dass die Wettfahrtleitung 4 Wettfahrten durchziehen wird. Meine Schwester und ich hatten richtig Lust eine gute Regatta zu segeln, aber es waren auch ein paar gute Segler aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg am Start. Also wir mussten Gas geben…Nach 4 Wettfahrten war ich 9. von 65 (11./2./12.11). Zufrieden war ich absolut nicht. Ich hatte die Dreher zum Teil zu spät genommen oder war in die Abwinde von anderen geraten. Aber nun gut. Das Abendprogramm war dafür richtig super. Wir holten Pizza, ich spielte mit ein paar Jungs aus Hamburg und Berlin Fangen mit unseren Laufrollern und beendete den Abend mit einer Runde Poker mit den Jungs.

Am Sonntag war wieder guter Wind, aber dieses Mal war er etwas konstanter. Bei mir lief irgendwie gar nichts. Ich kam irgendwie nicht in Schwung. Nichtsdestotrotz landete ich nach einem 20. und einem 14. Platz nach 6 Wettfahrten insgesamt auf dem 8. Platz. Die Siegehrung fand auf dem Dorfplatz statt. Ich erhielt eine Urkunde. Und ganz traditionell schlossen wir das Wochenende mit unserem Gruppenfoto ab…dieses Mal mit dabei unsere 29er.

Euer Leo

Ergebnisse Opti-A

Und hier noch aus 29er-Sicht

Im Juni war ich noch mit meinem Opti in Rerik bei der Sommersonnenwendenregatta, jetzt, wenige Monate später, im September, war ich hier für meine 2. Regatta im 29er bei der Landesjugendmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern. Als Vorschoter, zusammen mit meinem Steuermann Jonah Braecklein.

Unsere 29er Gruppe des BYC bestand aus 4 Teams. Nachdem wir am Samstagmorgen in unserer Unterkunft gefrühstückt hatten, sind wir zum Seglerverein Alt-Gaarz gefahren. Dort haben wir gemeinsam unsere Boote abgeladen und aufgebaut. Im Gegensatz zum Opti braucht man für das Abladen eine ganze Gruppe und gute Teamarbeit. Nachdem wir uns segelfertig gemacht haben, haben wir gemeinsam abgelegt, um uns einzusegeln. Nachdem wir den Trimm eingestellt hatten, und uns einen Überblick über den Kurs verschafft hatten, hatten wir auch schon unseren ersten Start.

Wir waren mit den 420ern und den ILCAS auf einem Kurs. Dadurch, dass der Kurs relativ kurz war und wir mit den 29er die schnellste Bootsklasse sind, mussten wir zwischen den Wettfahrten auf die anderen Gruppen warten, die Pausen zwischen den Wettfahrten waren also länger.

Die ersten Wettfahrten waren etwas aufregend, weil wir das Feld noch nicht gut kannten und es relativ viel Wird war. Am Morgen waren bis zu 20kn angesagt, doch zum Glück ist die Vorhersage runter gegangen und wir hatten in Böen bis zu 15kn.

Am Nachmittag gab es Reis mit Curry in der Bootshalle, das Gericht kannte ich schon von den Optiregatten in diesem Verein. Nach einer erholsamen Nacht ging es für uns früh raus, denn um 10 Uhr war Start angesagt. Am Vormittag war wenig Wind, doch mit der Zeit wurde er deutlich mehr. Unsere Starts und Nachstartphasen wurden immer besser. Doch leider konnten wir unsere Position meistens nicht halten. Für unsere zweite Regatta im 29er waren wir aber mit unseren Ergebnissen zufrieden. Insgesamt sind wir sehr konstant gefahren und belegten am Ende den 9. Platz von 13 Plätzen.

Alles in allem haben wir bei der Regatta viel gelernt, sowohl seglerisch wie auch in der Teamarbeit. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen im 29er.

Noam Hentschel

Ergebnisse 29er