Kokosnuss-Cup

Viele junge Segeltalente, sportliche Kämpfer und mehr als hundert Kokosnüsse

Am Wochenende vom 30. Juni – 1. Juli 2018 fand auf dem Wannsee im Berliner Yacht-Club der legendäre Kokosnuss-Cup statt. Bei sommerlichen Temperaturen übten am Samstag die jungen Segler den Regattakurs zunächst bei der Steuermannsbesprechung auf der Wiese. So konnte auch gleich noch einmal das Startverfahren wiederholt werden und das Wissen aus dem Jüngstenschein bzw. den Anfängerkursen wiederholt werden.

Im Anschluss ging es dann aufs Wasser und 30 Optimisten der Gruppe C als auch 56 Opti-Anfänger  starteten „ihre Karrieren“ als Regattasegler auf dem Wannsee vor dem Berliner Yacht-Club.

Die Opti-C Segler, die bereits im Besitz des Jüngstenscheins sind und/oder schon über eine Regattaerfahrung verfügten, segelten bereits souverän den Regattakurs ab. So segelten Sie bereits seit dem Ankündigungssignal die Startlinie auf und ab und mussten sogar phasenweise vom Wettfahrkommitee und Wasserschiedsrichter hinter die Startlinie „zurückgerufen“ werden. 😉 Auch die Kreuz und den Vorwind bei drehenden und böigem Wind meisterten die Opti-C Segler gekonnt. Mit den Platzierungen 1./1./6. setzte sich Franka Kohmann (TSC) vor Mathilda Stahlberg (VSaW) und Aaron Holjewilken (SCA) seglerisch an die Spitze der Opti-C Segler.

Mit Tonne X und Pfadfinder zum Ziel

Die Opti-Anfänger verfügen weder über Regattaerfahrung noch über einen Jüngstenschein. Eine Besonderheit auf dem Regattakurs der Anfänger ist die Tonne X. Vom Start segeln die Anfänger einen Am-Wind-Schlag zur dieser Tonne, wenden und segeln dann auf einem zweiten Am-Wind-Schlag zur Tonne 1. Darüber hinaus fährt ein Pfadfinder mit großem BYC-Clubstander vorweg, der den Optimisten die Orientierung erleichtern soll und die Trainer dürfen coachen…So hörte man nach dem Startsignal und an den Regattatonnen viele unterstützende Rufe, wie: „Segel dichter“ – „Abfallen!“ – „Segel auf!“ – „Setz dich auf die Kante!“ – „Fahr weiter! und so weiter….

Seglerisch setzte sich Rihhard Rekkaro vom SpYC vor Rosalie Fahr (SVSt) und Jonathan Walker (BYC) durch.

Aber was wäre ein Kokosnuss-Cup ohne die legendären Geschicklichkeitsspiele, bei denen sich alles um die Kokosnuss dreht. Beim Kokossnus-Paddeln mussten die Segler eine Kokosnuss „praddelnd“ auf einem Surfbrett transportieren…die Zeit lief dabei natürlich mit. Beim Kokosnuss-Parcours mussten die Segler eine Kokosnuss über einen wacklige Badeinsel im Großformat transportieren. Wer seine Kokosnuss verliert erhielt eine Zeitstrafe. Und abschließend mussten die Segler zeigen, wer zukünftig in den Mast klettert, indem sie bei der Kokossnus-Ernte an einem Tau hochklettern und für jeden erkletterten Meter eine Kokosnuss „ernten“.

Am bravourösten meisterten die Spiele von den Opti-C Seglern Franka Kohmann (TSC) und von den Opti-Anfängern Rosina Nippoldt (YCSt).

Applaus und Kokosnüsse

Der Applaus bei der Siegehrung war dann „ein Applaus der Anerkennung“ vor den großartigen Leistungen des jungen Segelnachwuchses. Als Erinnerung an dieses Wochenende erhielt jeder Segler eine Urkunde und – wie könnte es wohl anders sein – eine Kokosnuss! Besonderen Applaus und Pokale gab es für die Erstplatzierten: In der Gruppe Opti-C Franka Kohmann (TSC), Mathilda Stahlberg (VSaW) und Aaron Holjewilken (SCA) und bei den Opti-Anfängern Rihhard Rekkaro (SpYC) vor Rosalie Fahr (SVSt) und Jonathan Walker (BYC).

Wirklich motivierenden Applaus und eine pinke Regattauhr vom Regattabedarf Krause gab es dann noch für Ida Danckert (VSaW) als jüngste Teilnehmerin.

Am Ende wurde dann noch der beste Verein mit den besten Seglern (Opti-C und Opti-Anfänger) als Gewinner des Kokosnuss-Cup 2018 geehrt. Die Segler vom TSC waren völlig aus dem Häuschen und nahmen den großen Wanderpokal gefüllt mit leckeren Süßigkeiten freudestrahlend entgegen.

 

Wir sagen HERZLCIHEN GLÜCKWUNSCH an alle Opti-Segler.

Wir sagen DANKE an alle unsere (34!) Helfer, Trainer, Regattabedarf Krause, Wasserwacht und Eltern. Ihr ward großartig.

 

Michelle Hoffmann (BYC)

 

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