ILCA 7 | Palma

51. Trofeo Princesa Sofía Mallorca

Nach 2 Jahren konnte diesen April endlich wieder die hochbesetzte Princess Sophia Regatta auf Mallorca stattfinden.

Insgesamt nahmen ca. 1100 Sportler in verschiedensten Klassen an diesem World Cup teil, allein im ILCA7 gingen über 160 Boote an den Start. Bei meinem ersten Worldcup überhaupt war die Aufregung selbstverständlich groß , da auch die Weltspitze nahezu lückenlos Vorort war. Eine Nationenflagge im Segel war Pflicht, die unterstrich nochmals die Wertigkeit dieser Regatta.

Missgeschick mit Folgen

Doch eine Unaufmerksamkeit 2 Tage vor dem Event reichte aus, um alles auf den Kopf zu stellen. Auf dem Rückweg vom Restaurant ins Hotel knickte ich um und verletzte mich so stark am Knöchel, dass ich bereits anfing die vorzeitige Heimreise zu planen. Zu meinem Glück hatten wir vom DSV Unterstützung von Physiotherapeutin Jojo bekommen, welche mich an dem Abend mit Ihrer Behandlung rettete und eine erste fachliche Meinung zur Situation äußern konnte.

Tape sollte es richten…

So ehrgeizig wie ich bin, entschied ich mich für die eher unvernünftigere Lösung der Situation. Mit unglaublich viel Tape konnten wir den Fuß genug stabilisieren, sodass ich interessanterweise schmerzfrei hängen und damit an der Regatta teilnehmen konnte. Probleme bereitete der Fuß nur noch bei Manövern und auf dem Vorwind, wobei mir dadurch leider teilweise die Stabilität und Konzentration im Boot fehlte, was vor allem am ersten Tag, bei 22 Knoten im Durchschnitt, häufiger zu Baustellen führte.

… dann doch das Aus in der Finalserie!

Letzendlich verpasste ich leider das Goldfleet und musste am zweiten Tag der Finalserie die Regatta verletzungsbedingt aufgeben. Glückwunsch an Philipp Buhl, welcher sich die Bronzemedaille sichern konnte und an Nico Naujock, welcher es mit sehr starken Qualifikationsrennen, als einziger Junior von uns, in das Goldfleet geschafft hat!

Ergebnisse

Für mich heißt es jetzt so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen, um mit möglichst geringen Einschränkungen Ende April am World Cup in Hyeres teilnehmen zu können. Die Zeit in Kiel werde ich neben Krafttraining und Lernen wohl viel mit der Physiotherapie und bei Ärzten verbringen müssen, aber ich bin zuversichtlich.

Ich möchte mich abermals bei dem Berliner Yacht Club und der Robert Rothe Stiftung für die langjährige und tatkräftige Unterstützung auf meinem Weg bedanken.

Vielen Dank für alles!

Viele Grüße aus Kiel, euer Laser Segler Justin

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