Optis und 29er am Gardasee
In den Berliner Herbstferien waren alle unsere drei Kinder-und Jugendbootsklassen des BYC am Gardasee: die Optis, die ILCAs und die 29er. Alle hatten ein Trainingslager, die Optis segelten den Halloween Cup und die 29er den Eurocup Finals.
Unsere drei TOP Plätze bei den Optis: Leo Mügge Platz 31 im Gold Fleet, Mika Mie Behrendt Platz 45 im Gold Fleet und Paul Wackermann-Kwai auf Platz 37 im Silber Fleet. Wir gratulieren! Insgesamt gab es vier Fleets und 332 Segler.
Hier schreibt Lale von den 29ern vom Potsdamer Yachtclub, die mit uns trainiert, über ihre Eindrücke vom Trainingslager und vom Eurocup:
Am Samstag fuhren wir um 7:00 Uhr los zum Gardasee. Nach einer langen Autofahrt kamen wir schließlich um 19:30 Uhr an.
Am nächsten Tag wurde erst einmal Essen gekauft und die Boote abgeladen. Am Nachmittag segelten wir noch eine Einheit. Das Wetter an den Trainingstagen war leider sehr bewölkt und der Wind deshalb nicht so stark.
Wir trainierten oft in zwei Gruppen. Jeden Tag kamen immer mehr 29er in den Hafen. Ein Team aus Hamburg schloss sich uns an. Wir trainierten hauptsächlich Manöver. Abends machten wir Videoauswertung und kochten mit der Unterstützung von Anke und Christoph das Abendessen.
An einem Tag gingen wir nachmittags Klippenspringen und besichtigen kurz den schönen Wasserfall in einer Grotte bei einem alten verlassenen Hotel, da die Ora nicht einsetzte.
Am ersten Regattatag kam die Sonne zum Vorschein und der Wind war stärker als im Training. Der erste Start war um 12:00 Uhr. Es gab vier Gruppen die auf zwei unterschiedliche Bahnen aufgeteilt waren. Das grüne und gelbe Fleet schaffte die vier geplanten Rennen am ersten Tag nicht und musste deshalb am nächsten Tag um 6:00 Uhr aufstehen, damit sie um 9:00 Uhr ein Rennen fahren konnten. Die nächsten drei Tage blieben sonnig und windig und der Start blieb bei 9:00 Uhr. Wir standen darum um 6:00 Uhr auf und fuhren gegen 7:00 Uhr zum Hafen.
Tin und Heiko schafften es ins Silberfleet. Der Rest unserer Trainingsgruppe segelten im Emeraldfleet.
Jeden Tag gab es abends nach den Rennen im Hafen Essen für die Segler. Am letzten Abend gingen wir mit den Laser- und Optiseglern vom BYC im Al Porto essen. Einige Eltern waren auch dabei.
Am Tag darauf ging es zurück nach Berlin. Ein paar von uns blieben mit ihren Eltern am Gardasee.
Lale Adomeit
Hier schreibt Lilli von Opti A über ihre Eindrücke vom Herbsttrainingslager und Regatta der Optimisten am Gardasee
Nach dem Schweriner Herbstpokal fuhren wir in diesem Jahr wieder mit den Opti-As und den Opti-Bs an den Gardasee. Zunächst sollten wir 5 Tage Training haben, bevor dann 29.Oktober bis zum 1. November der Halloween Cup 2025 stattfand.
Insgesamt waren wir mit12 Opti-A Seglern und 5 Opti-B Seglern vom BYC in Torbole. Wird übernachteten alle auf dem Campingplatz Al Porto – in Wohnmobilen oder aber in Ferienwohnungen. So konnten wir auch die Zeit vor und nach dem Segeln gemeinsam verbringen. Das war klasse! Auch unsere Opti und die vom BSV-Nachwuchskader standen auf dem Campingplatz und wir gingen direkt über einen kleinen Steinhafen oder auch über den Strand ins Wasser.
Ich selbst wurde vor Ort durch Jan Müller (BSV) betreut. Da aber die Berliner Trainingsgruppen sehr eng zusammenarbeiten, habe ich meine Trainingspartner vom BYC auch auf dem Wasser bei den Trainingsrennen getroffen. Die Segelbedingungen waren traumhaft. Wir hatten vormittags Nordwind und nachmittags eine gute Ora UND ganz viel Sonne und um die 18 Grad. Ich war richtig fit und das Training lief super…Ich freute mich auf den 1. Regattatag beim HALLOWEEN CUP, der auf meinen 13. Geburtstag fiel. Aber manchmal kommt alles anders als geplant….
Ich bekam plötzlich richtig hohes Fieber und fiel damit für das restliche Trainingslager und die Regatta aus und auch an meinem Geburtstag lag ich flach. Ich versuchte das Beste daraus zu machen…ich drückte den Seglern vom BYC die Daumen und natürlich ganz besonders meinem kleinen Bruder Leo.
Während der Regatta wurde es deutlich kühler und die Sonne ließ sich nicht mehr so viel blicken…dadurch blieb die Ora aus und die Segler mussten zum Teil schon morgens um 08.00Uhr zum Regattagebiet auslaufen und waren um 14.00Uhr schon wieder an Land. Am Ende schafften es Mika und mein Bruder Leo ins Goldfleet. Leo wurde 31. von 332 Optimisten und bester Deutscher. Richtig cool!
Nun sind wir wieder in Berlin, ich bin wieder fit und gehe zur Schule. Ich freue mich, bald schon wieder meine Freunde vom BYC wiederzutreffen…nämlich bei der Jugendweihnachtsfeier.
Eure Lilli
