2. BYC-Mittwochregatta | 15. Mai 2019

Känguru Start | 90 Minuten

Känguru Start – was das bedeutet, wissen die meisten Mittwochsegler ziemlich genau. Aber wie erklärt sich der Name? Ganz einfach! Nach dem Spitznamen des Hamburger Seglers, der diese Startform public machte; wegen seines Australienaufenthaltes wurde er allgemein Känguru genannt.

Beim Fleet Race Start wissen alle spätestens beim Start um 18.00 Uhr, wie viele Segler der Wettfahrtleiter auf die Bahn geschickt hat. Anders beim Känguru Start. Da lassen die schnellen Segler sich Zeit. Dass diese 2. Mittwochregatta 22 Teilnehmer hatte, war erst klar, als das schnellste und damit letzte Boot die Startlinie passiert hatte. Von hinten wurde das Teilnehmerfeld aufgerollt. Dank des böigen Nord-Ost-Wind von 3 bis 4 Bft. verkürzte sich der Abstand zu den führenden Folkebooten zunehmend. Es war höchst spannend anzusehen, wie sich das Feld ineinander schob.

Punkt 19.30 Uhr war Schluss. Segelten alle gleich gut, wären jetzt alle Teilnehmer beieinander und gleichzeitig im Ziel gewesen. Dem war aber nicht so. Gewissenhaft „sortierte“ die erfahrene Wettfahrtleitung die Reihenfolge der Boote im Regattafeld, welche dann ja auch der Platzierung entspricht. Alle 22 Gestarteten waren „angekommen“. Unser großer Dank gilt Horst Stark mit seiner NORDIC, die anstelle der defekten NANE wieder als Start – und Zielschiff diente.

Gut durchgekühlt (12° Lufttemperatur) kamen die Segler zur Siegerehrung in die Ökonomie. Dort hatte Axel Paul vorsorglich ein gemütliches Kaminfeuer angezündet. Es „brummte“ in unserem Clubhaus. Erst jetzt setzte Nieselregen ein und der Kuckuck von Schwanenwerder wünschte uns einen guten Heimweg.

Ergebnis

Gesa Gruber, 16. 5. 2019

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