29er in Flensburg

Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft 2020

Es war Wind!

Die Internationale Deutsche Jugend Meisterschaft 2020 war für das Team Amal Zschech/Gregory Soltau und mich mit Jakob Gauger der Saisonhöhepunkt für dieses Jahr. Um uns auf diesen Wettkampf vorzubereiten waren wir schon ein Wochenende zuvor in Flensburg gewesen und haben eine ausführliche Revieranalyse durchgeführt.

Wir möchten uns bei den Partnern der Jugendabteilung bedanken, welche uns beim diesjährigen Saisonhöhepunkt unterstützten. Gefördert wurden wir für die Deutsche Meisterschaft von der CG-Elementum sowie der Robert-Rothe-Stiftung.

Die Regatta selbst begann am Donnerstag der Folgewoche mit einem sehr windigen Tag. In den Böen hatten wir bis zu 25 kn. Leider führte dieser Umstand dazu, dass sich unser Teamkollege Gregory durch einen Sturz auf eine Wante am Kopf verletzte und die Regatta für ihn und Amal schon in der ersten Wettfahrt endete. Für meinen Steuermann und mich kamen diese Bedingungen jedoch sehr gelegen, da wir ein verhältnismäßig schweres Team sind und so mit diesen Bedingungen gut zurechtkamen.

Den ersten Tag konnten wir nach drei Rennen, sehr zu unserer Freude, als achtes deutsches Team auf Platz 12 von knapp 50 Teilnehmern abschließen. Am Freitag segelten wir dann nochmal fünf Rennen bei ähnlichen Bedingungen.

Das war wirklich sehr anstrengend, hat uns aber auch enormen Spaß gemacht.

Am Samstag war es der Wettfahrtleitung leider nicht möglich weitere Rennen zu starten, da auf der Flensburger Förde Windstärken bis zu 35 Knoten herrschten. Diese Entscheidung hat uns total enttäuscht, da wir gehofft hatten an einem solchen Tag unseren Speedvorteil noch stärker ausnutzen zu können.

Der letzte Tag begann mit deutlich weniger aber böigerem Wind aus einer anderen Richtung als an den Vortagen, was das Segeln noch taktischer machte und die Rennen sehr anspruchsvoll und spannend wurden.
Jedoch begann der Wind nach dem zweiten Rennen wieder stark aufzufrischen, so dass wir es schafften noch zwei gute Ergebnisse zu ersegeln.

Im Nachhinein wurden wir leider für das letzte Rennen nach einer Protestverhandlung disqualifiziert, was jedoch glücklicher Weise nichts an unserer Gesamtplatzierung änderte.

Wir haben die diesjährige Deutsche Meisterschaft im 29er letztendlich als 12. Deutsches Team auf Platz 15 abgeschlossen und sind mit diesem Ergebnis auch sehr zufrieden.

Nach diesem ereignisreichen und fairen Wettkampf sind wir nun voller Vorfreude auf unser Warnemünde-Trainingslager in den Herbstferien und hoffen die erkannten Lücken füllen zu können.

Jakob Zwirn

Ergebnisse
Fotos: Ingvild Buchholz und segel-bilder.de

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